Eigenantrieb

Menschen tun nicht, was sie sollen, sondern was sie wollen! Was ein Mensch will, hängt davon ab, was ihn antreibt, sprich von seinem Eigenantrieb.

Eigenantrieb

 

Eigenantrieb ist wirksamer als Motivation

Viele sagen jetzt: "Ja klar, intrinsische Motivation". Und dann: Fertig! Dabei beginnt hier erst die Suche nach dem Eigenantrieb in den Interessenstrukturen der PbI, also der Prozess 'Den Eigenantrieb aktivieren'. Das kann man bei sich selbst oder bei seinen Mitmenschen machen. Ausgehend von einer Situation geht man die Interessenstrukturen durch und sucht eine passende. Dafür stehen eben nicht nur Primär- und Sekundärmotivation zur Verfügung, sondern auch die tieferen Ebenen der Interessenstruktur einer Persönlichkeit wie Vorlieben, Abneigungen, Versuchung, Vermeidung, Grundbedürfnis der Grundangst zur Verfügung.

Menschen tun nicht, was sie sollen, sondern was sie wollen. Was ein Mensch will, hängt davon ab, was ihn antreibt, sprich von seinem Eigenantrieb.

Motivieren Sie noch oder aktivieren Sie schon den Eigenantrieb?

Der Eigenantrieb ist individuell und situativ und entzieht sich der Allgemeingültigkeit. Bezogen auf eine Situation (situativ) kann der Eigenantrieb in der jeweiligen Interessenstruktur (individuell) eines Menschen gefunden werden. Dabei ist Motivation nur die äuβere Ebene der Interessenstuktur, gefolgt von weiteren drei Ebenen. Verbirgt sich der Eigenantrieb in dieser äuβeren Ebene, dann funktioniert Motivation. Sonst nicht.

Eigenantrieb ist keine Methode, die der routinierte Chef nur anwenden muβ, damit seine Mitarbeiter so funktionieren, wie er will. ‚Den Eigenantrieb aktivieren‘ ist ein Analyseprozess mit vielfältigen Anwendungen. Die wohl wichtigste Anwendung sind alltägliche Konfliktsituationen zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Interessenstrukturen. Diese können einvernehmlich gelöst werden, wenn beider Antriebe in der aktuellen Situation bekannt sind.

Auch rückblickend kann der Prozess ‚Den Eigenantrieb aktivieren‘ eingesetzt werden. Er beantwortet die Frage „Was hat mich in früher Kindheit angetrieben?“. Das ermöglicht eine neue Perspektive auf die fruchtlose Frage „Wer ist schuld daran, dass ich heute so bin, wie ich bin?“ mit der immer gleichen stereotypen Antwort des Zeitgeistes: Die Eltern. Das kann sein oder auch nicht.

Spannender ist die zukunftsorientierte Frage „Wie könnte ich morgen sein?“ oder besser „Wie kann ich mich weiterentwickeln?“. Auch darauf gibt der Prozess ‚Den Eigenantrieb aktivieren“ eine sinnspendende individuelle Antwort.

Wer den Analyseprozess ‚Den Eigenantrieb aktivieren‘ bei sich selbst oder bei seinen Mitmenschen beherrscht, findet immer den zur Situation passenden Eigenantrieb. Er erzielt damit mehr nachhaltige Wirkung als ein Motivationstrainer.

Dem Zeitgeist voraus. Nur Mut!